140 Jahre Arbeits- und Heiratsmigration von Masuren in die rheinisch-westfälischen Industriegebiete. Ab 1870 erleichterten Eisenbahnen und Freizügigkeit innerhalb Preußen die schnell ansteigende Erwerbszuwanderung in das rheinisch-westfälische Industriegebiet.
Die Masuren bildeten dort nach den Weltkriegen die stärkste Zuwanderungsgruppe. Staatlich vorangetriebene Germanisierung und das Stigma von Flucht und Vertreibung führten zum Verschwinden masurischer Sprache und Traditionen. Fotos und Dokumente aus Familien und Archiven erhellen das Erbe ostpreußischer Frömmigkeit in Landeskirchen und Gebetsvereinen. (Quelle: Ev. Stadtakademie)
Ref.: Angelika Müller
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