"Wohl noch nie wurden Rechtsextreme so sehr hinters Licht geführt wie für diese Recherche" schreibt die Zeit über Tobias Ginsburgs neues Buch. Denn Tobias ist nicht nur Schriftsteller und Regisseur – er ist auch Hochstapler.
Antifeministen, rechte Männerbünde und die Krieger des Patriarchats „Der westliche Mann wird unterdrückt und verweiblicht, er ist vom Aussterben bedroht.“ So klingt der immer lauter werdende Kriegsschrei der Antifeministen, der zu einem Mantra der wiedererstarkenden Rechten geworden ist. Man hört ihn von hyperagressiven Maskulisten und rechtsradikalen Burschenschaftern, von hasszerfressenen Internet-Trollen und neurechten Frauenhassern. Tobias Ginsburg hat sich ihnen ein Jahr lang undercover angeschlossen, um herauszufinden, wo diese Ängste und all der Hass herrühren. Er trifft dabei auf testosteronverklebte Sexisten ebenso wie auf verzweifelte Vaterrechtsaktivisten, lässt sich zum „wahren-Mann-Sein" anleiten und begleitet muskelbepackte Neonazis bei der Rekrutierung junger Männer.
Eine gefährliche Reise in fremde Welten mitten unter uns, in die die meisten Männer und Frauen nie vordringen können. (Quelle: zakk)
Im Rahmen vom "Edelweißpiratenfestival"