Im Juli ermordeten die großserbischen Nationalisten über 8.000 muslimische Männer in den Wäldern um die ostbosnische Stadt Srebrenica. Der internationale Gerichtshof in den Haag stufte dieses Verbrechen als Völkermord ein.
Wie geht es den Menschen, deren Angehörige im Völkermord ermordet wurden, sie selbst vertrieben wurden und trotz allen Widrigkeiten beschlossen haben, ihr Leben in der Stadt fortzusetzen, wo das schlimmste Verbrechen in Europa seit dem zweiten Weltkrieg passiert ist? Dieser Frage hofft die Ausstellung eine Antwort zu geben, in denen Menschen in ihren Alltagssituationen gezeigt werden und sie damit beweisen, dass das Leben stärker ist.
Ein Projekt des Kreises der Düsseldorfer Muslime KDDM mit freundlicher Unterstützung / Förderung des Bundesprogramms Demokratie leben! (Quelle: d:Art/Kulturamt)
Ausstellungslaufzeit: 4. bis 29. November 2024