Inspiriert vom Playfight* und der Playfight-Community entwickelt Kollektiv Zoo gemeinsam mit Mitspieler*innen aus Düsseldorf ein Format zwischen Aufführung und Spiel, das sich auf die Suche nach neuen Formen des Dialogs begibt und ein Forum des körperlichen Sprechens eröffnet.
Bewegungspraktiken wie Kämpfen, Spielen und Rangeln bringen die Gruppe in eine experimentierfreudige und körperbasierte Kommunikation fernab der gesprochenen Sprache. Als utopischer Raum, in dem Dinge, Diskurse und Sachverhalte auf körperlicher Ebene verhandelt werden, wird das Foyer des tanzhaus nrw in eine temporäre Rangel-Arena transformiert, die sich während der Aufführungen für das Publikum als Lernort und Blaupause für gesellschaftlichen Dialog, Kompromiss und Meinungsverschiedenheit öffnet. Den Playfight* in der Rangel-Arena treten die Mitspieler*innen, die gemeinsam mit Kollektiv Zoo für einige Wochen an dem Format arbeiteten, als fiktive Figuren des Spiels Zoo Jutsu – Edition Düsseldorf an. Das Format konfrontiert Mitspieler*innen und Publikum auf spielerische Art und Weise mit körperlichen Grenzen und bringt die Raufenden in einen physischen Dialog, in dem körperliche Gegebenheiten und selbst erdachte Regeln variantenreich vermischt werden. Was bewegt der physische Dialog? Welches Wissen wird hinterfragt? Welche eingeübten Denkmuster und welche Meinungen werden aufs Spiel gesetzt?
Das Kollektiv Zoo sind Anja Plonka, Constantin Leonhard und Jens Eike Krüger. Das Zoo collagiert und interveniert im Stadtraum und in Theaterhäusern mit alltäglichen Handlungen, Choreografien und beiläufigem Material. (Quelle: tanzhaus nrw)
Rahmenprogramm:
Freitag, 17.11.2023, 19 Uhr: Tastführung für blinde und sehbehinderte Personen
Freitag, 17.11.2023, 20 Uhr: Mit Audiodeskription für blinde und sehbehinderte Personen