Fast ein Jahr ist es her, dass die iranische Kurdin Jina Amini im Iran an den Folgen der Misshandlungen durch die Moralpolizei starb.
Als Reaktion begann in Iran eine Protestwelle bisher ungekannten Ausmaßes: Hundertausende Iraner:innen fordern trotz massiver Repression das Ende der „Islamischen Republik“. Auch wenn es heute stiller in den Medien geworden ist, gibt es weiter Proteste dort!
Die schiitische Theokratie unterdrückt jedoch nicht nur brutal alle Freiheitsbestrebungen im Inneren, sondern der lange Arm der Mullahs reicht auch bis nach Deutschland. Iran unterhält ein internationales Netzwerk von Gruppen und Organisationen, die versuchen, in den jeweiligen Gesellschaften Einfluss zu nehmen und gleichzeitig Geflüchtete und Oppositionelle unter Druck setzen und bedrohen. Bijan Hassan Pour-Razavi wird einen Überblick über (pro)iranische Netzwerke in Deutschland geben. (Quelle: zakk)