Die namenlose Protagonistin dieser Künstlerinnen-Novelle lebt mit ihrem Partner Buster in einer alten Fabrikhalle. Während Buster als Tanzer gut Geld verdient und sich immer weiter von ihr entfernt, flüchtet die Protagonistin aus Langeweile und Frustration ins Metaverse.
Als virtuelle Ikone gewinnt sie schnell immer mehr Follower und verdient auch im echten Leben Geld. Doch dann macht sie eine Entdeckung, die ihr Leben noch einmal vollkommen umkrempelt. Ein Roman um die Voraussetzungen von Kreativität, Bedingungen und Möglichkeiten des Kunstschaffens.
Thea Mantwill studierte an den Kunstakademien Karlsruhe und Düsseldorf, ihre multimedialen Werke verbinden Texte mit Bildender Kunst. Ihr kraftvoller Near-Future-Debütroman „Glühfarben“ erzählt von einer Partnerschaft, die zwischen Fabrikhallen und dem Metaverse wandelt.
Während die namenlose Protagonistin zur virtuellen Ikone wird, klaffen im realen Leben auf einmal Risse auf. Mantwill zeichnet einen beklemmenden Blick in die Zukunft, spricht eine Warnung vor der Privatisierung öffentlicher Räume und Strukturen aus und verhandelt Themen wie Armut, Einsamkeit und den Wunsch nach Selbstdarstellung. In Zusammenarbeit mit der Düsseldorfer Zentralbibliothek, moderiert von Maren Jungclaus (Literaturbüro NRW). (Quelle: Literaturbüro NRW)