Gabi Bauer und Peter Piro stellen das Buch der Holocaust-Überlebenden Bela Winkens „Brief an die Mutter“ vor, das sie im Verbrecher Verlag herausgegeben haben. Die Sprecherin Irina Scholz liest Auszüge aus dem Buch.
Bela Winkens wurde am 5. Februar 1941 als Bela Heymann in Berlin geboren. Ihre Großeltern und Eltern wurden 1942 bzw. 1943 in KZs deportiert und ermordet. Sie war zuvor zu Verwandten ins Ruhrgebiet gegeben worden, wurde aber nach einer Denunziation nach Theresienstadt deportiert.
1946 wurde sie von einem Düsseldorfer Ehepaar adoptiert. Winkens schloss eine Schauspielausbildung ab und arbeitete danach als Schauspielerin. Erst 1996 war sie in der Lage, ihre Memoiren als fiktiven Brief an ihre ermordete Mutter niederzuschreiben.
Die Veranstaltung findet kurz nach Bela Winkens‘ 85. Geburtstag statt. Irina Scholz liest Textauszüge aus dem Buch „Brief an die Mutter“. Gabi Bauer und Peter Piro, die das Buch im Verbrecher Verlag Berlin kürzlich herausgegeben haben, sprechen über ihre Recherchen zu Winkens‘ Lebensgeschichte und zur Entstehung des Buches. (Quelle: Heine-Salon)
Moderation: Dr. Enno Stahl (Heinrich-Heine-Institut)