Nach no apocalypse not now ist Moonstruck: in praise of shadows die jüngste Bühnenproduktion der Künstlergruppe um den israelischen Regisseur Ariel Efraim Ashbel, der es versteht, auf überraschende Weise das Konzeptuelle mit dem Sensationellen zu verbinden.
Diesmal treffen Elemente des Blockbusters Moonstruck (1987) auf In Praise of Shadows (1933) des japanischen Autors Jun’ichirō Tanizaki, um den kolonialistischen Expansionsdrang der westlichen Kultur kritisch in den Blick zu nehmen.
Das Publikum erwartet eine wilde Collage aus Bildern, Körpern, Lichtern und Klängen, in der der Raum zum Hauptakteur wird. Als abstraktes, performatives Konzert wird Moonstruck: in praise of shadows auf eigenartige Weise zwischen dem Unheimlichen und dem Erfüllenden oszillieren. (Quelle: FFT Düsseldorf)