Mitten auf dem Corneliusplatz, zwischen Hofgarten und Königsallee, steht der Schalenbrunnen – ein neobarockes Schmuckstück aus dem Jahr 1882, entworfen vom Bildhauer Leo Müsch. Der Brunnen zeigt Wassergötter, Delfine und Löwenköpfe, die Wasser speien. Es ist eine Inszenierung, die an antike Mythen erinnert und zugleich die repräsentative Gestaltung der Gründerzeit widerspiegelt. Ursprünglich Teil eines größeren städtebaulichen Konzepts, wurde der Platz nach Plänen von Stadtgärtner Friedrich Hillebrecht angelegt und später von Walter von Engelhardt gärtnerisch überarbeitet. Heute ist der Brunnen ein beliebter Treffpunkt für Spaziergänger*innen und ein ruhiger Ort im Herzen der Stadt, der Geschichte und Ästhetik verbindet.